Februar 2021

Fr26Feb18:0021:30Eröffnung und PodiumsdiskussionBalkanconnection 2.018:00 - 21:30

Zeit

(Freitag) 18:00 - 21:30

Info

Innerhalb des Teams von Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. glauben wir fest seit 1992 daran, dass die Begegnung von Menschen über kulturelle Grenzen hinweg Perspektiven und Chancen schafft. Die Balkantage fördern den Dialog zwischen den Kulturen und Lebensweisen aller Länder auf der Balkanhalbinsel. Wir sind auch interessiert daran, mit der Münchner Bevölkerung in einen Dialog zu treten. Dieser Austausch steht unter dem Symbol der Balkanblume. Die Blütenblätter zeigen die einzelnen Landesfahnen, jede einzigartige Kultur trägt dazu bei, dass der Balkan vielfältig und lebendig ist. Unterschiede machen die Faszination des Balkans ebenso aus wie die Gemeinsamkeiten der Kulturen, die in ihrem Zusammenspiel eine farbenfrohe Einheit bilden.

Podiumsdiskussion: „Bleiben oder Gehen? Perspektiven junger Menschen in der Balkanregion zwischen Hoffnung und Resignation“

Die junge Generation stimmt mit den Füßen ab: Immer mehr junge Menschen aus den Staaten Südosteuropas verlassen ihre Heimatländer und suchen ihr Glück im Ausland, vor allem in den alten Mitgliedstaaten der EU. Während Arbeits- und Bildungsmigration in der Region schon mindestens seit der Zeit der „Gastarbeiter“ wichtige Phänomene sind, ist die aktuelle Migration häufig permanent. Die Motivation ist dabei häufig nicht nur und oft nicht einmal vorranging eine wirtschaftliche: Junge, oft gut ausgebildete Menschen sehen angesichts von politischer Instabilität, Nationalismus, Korruption und hoher Umweltverschmutzung keine Perspektive in ihren Heimatländern.

Unser Podium zum Auftakt der Balkantage bringt junge Menschen aus der Region und ExpertInnen zum Thema Migration zusammen, um über die drängendsten Fragen zu diskutieren: Warum verlassen junge Menschen verstärkt ihre Heimatländer? Welche Perspektiven sehen sie für eine Zukunft in der Region – was müsste sich ändern in Bezug auf Bildung und Ausbildung, dem politischen und gesellschaftlichen Umfeld, in Bezug auf Jobs und soziale Sicherheit, sowie die Qualität der Umwelt? Welche materiellen und immateriellen Hindernisse stehen einer Rückkehr oder dem Bleiben im Wege? Welche positiven Anstöße kann die „Balkan-Diaspora“ hier für Ihre Herkunftsländer und -regionen geben? (In Kooperation mit der Südosteuropa-Gesellschaft.)

Es diskutieren:

  • Samir Beharić, Vorstandsmitglied, Western Balkans Alumni Association / Doktorand an der Universität Wien und der Universität Leipzig
  • Egzona Bokshi, engagiert im Projekt “Empowering Youth for a Peaceful, Prosperous and Sustainable Future in Kosovo” des Friedensförderungsfonds der Vereinten Nationen
  • Saša Vasić, Projektmanagerin, Regionalbüro Dialog Südosteuropa, Friedrich-Ebert-Stiftung, Sarajevo
  • Lumnije Jusufi, Wiss. Mitarbeiterin, Institut für Slawistik und Hungarologie, Humboldt-Universität zu Berlin

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Veranstalter

Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.Wir stehen für Respekt, Offenheit und Toleranz in einer globalisierten Welt. Das Team unseres Vereins setzt sich seit über 28 Jahren täglich dafür ein, die Gesellschaft menschlicher und offener zu gestalten.info@hvmzm.de Landsberger Straße 402, 81241 München